Allgemeine Geschäfts- und Vermittlungsbedingungen der CONCEDUS GmbH für Anleger (CD) Stand: Juni 2022

Stand: Juni 2022 

Die CONCEDUS GmbH mit Sitz in Eckental, geschäftsansässig Schlehenstr. 6, 90542 Eckental (nachfolgend auch „CONCEDUS“ genannt) ist ein nach § 15 Wertpapierinstitutsgesetz („WpIG“) zugelassenes Wertpapierinstitut mit der Erlaubnis zum Erbringen der Anlagevermittlung nach § 2 Abs.  2 Nr. 3 WpIG und Anlageberatung nach § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG. CONCEDUS stellt ihren Kunden  („Anleger“) Finanzinstrumente verschiedener Emittenten vor. Über CONCEDUS können die Anleger mit  den Emittenten die Zeichnung von Finanzinstrumenten vereinbaren. 

1. DEFINITIONEN 

Für die Zwecke dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten neben den im Text  definierten Begriffen die folgenden Definitionen: 

  • “Angemessenheitsprüfung“: meint die im Rahmen der Anlagevermittlung nach § 63 Abs. 10 des  Wertpapierhandelsgesetzes („WpHG“) durchzuführende Prüfung, bei der CONCEDUS die  Angemessenheit der Finanzinstrumente oder Wertpapierdienstleistungen für die Anleger  beurteilt. 
  • „Anleger“: meint, unabhängig vom jeweiligen Geschlecht, den Vertragspartner von CONCEDUS oder solche natürlichen oder juristischen Personen oder sonstige Gesellschaft ohne  Rechtspersönlichkeit, mit denen sich ein Vertrag mit CONCEDUS anbahnt. 
  • “Emittent“: meint natürliche oder juristische Person oder sonstige Gesellschaft ohne  Rechtspersönlichkeit, welche das Finanzinstrument auf Grund eines öffentlichen Angebots  ausgibt. 
  • „Finanzinstrumente“: meint Finanzinstrumente im Sinne von § 2 Abs. 5 WpIG. Hierzu zählen  insbesondere Wertpapiere, Vermögensanlagen, Anteile an AIF 1 und OGAW 2 sowie  Kryptowerte. 
  • „Geeignetheitsprüfung“: meint die im Rahmen der Anlageberatung nach § 64 Abs. 3 WpHG  durchzuführende Prüfung, die erforderlich ist, damit CONCEDUS dem Kunden ein  Finanzinstrument oder eine Wertpapierdienstleistung empfehlen kann, das oder die für ihn  geeignet ist und insbesondere seiner Risikotoleranz und seiner Fähigkeit, Verluste zu tragen,  entspricht. 
  • „Privatkundengeschäft“: meint vertragliche Beziehungen mit Privatkunden im Sinne des § 67  Abs. 3 WpHG. 

2. GELTUNGSBEREICH 

  • a. Ein Anlagevermittlungsvertrag über Finanzinstrumente kommt zwischen dem Anleger und der  CONCEDUS zustande sobald (1.) die Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz  abgeschlossen ist und (2.) CONCEDUS dem Anleger Finanzinstrumente von Emittenten  vorstellt.  
  • b. Diese AGB regeln das allgemeine Rechtsverhältnis zwischen CONCEDUS und der jeweiligen  Anleger. 
  • c. CONCEDUS bietet im Rahmen dieser AGB dem Anleger ausschließlich Anlagevermittlung,  jedoch keine Anlageberatung an. CONCEDUS weist deshalb darauf hin, dass lediglich die  gesetzlich vorgeschriebene Angemessenheitsprüfung vorgenommen wird. Dies bedeutet,  dass CONCEDUS bei Durchführung der Angemessenheitsprüfung nur prüft, ob der Anleger  auf Basis seiner Kenntnisse und Erfahrungen die Risiken der Art der Finanzinstrumente oder  der Art der Wertpapierdienstleistung zu welcher das konkrete Finanzinstrument oder die  konkrete Wertpapierdienstleistung gehört, angemessen beurteilen kann. Aus der  Angemessenheitsprüfung folgt keine Beratungspflicht. CONCEDUS wird daher nicht prüfen,  ob die Finanzinstrumente bzw. Wertpapierdienstleistung mit den Anlagezielen des jeweiligen  Anlegers übereinstimmen und ob die finanziellen Anlagerisiken für diesen tragbar sind und  damit keine Geeignetheitsprüfung durchführen. Eine an den Anlagezielen des Interessenten  orientierte Geeignetheitsprüfung findet ausdrücklich nicht statt. 
  • d. Sollte für eine Angemessenheitsprüfung des Anlegers nicht ausreichend Informationen zur  Verfügung stehen, kann die Prüfung nicht durchgeführt werden. Der Anleger kann sich  dennoch entscheiden, Finanzinstrumente zu erwerben. Gleiches gilt für Fälle, in denen  CONCEDUS der Ansicht ist, dass der Anleger die Risiken aus den Finanzinstrumenten nicht  angemessen beurteilen kann. Auch hier wird der Anleger zwar entsprechend gewarnt, kann  sich aber dennoch entscheiden, diese Finanzinstrumente zu erwerben. Der Anleger ist sich  bewusst, dass die aufgrund einer negativ ausgefallenen Angemessenheitsprüfung ergehende  Warnung in standardisierter Form erfolgen und z.B. wie folgt lauten kann: „Wir weisen Sie  darauf hin, dass Sie auf Grundlage der von Ihnen uns mitgeteilten Kenntnisse und Erfahrungen  das beabsichtige Geschäft nicht angemessen beurteilen können“. 

3. STAATLICHE AUFSICHT 

CONCEDUS ist als Wertpapierinstitut und Wertpapierdienstleistungsunternehmen tätig unter der  Erlaubnis und Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie Str. 24-28, 60439 Frankfurt am Main oder Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn Telefon: + 49  (0)228 4108-0, E-Mail poststelle@bafin.de. 

Die Erlaubnis umfasst die Dienstleistungen der Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG) sowie  der Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG). Unabhängige Honorar-Anlageberatung wird nicht 

erbracht. CONCEDUS ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Dienstleistungen Eigentum  oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren der Anleger zu verschaffen. Für weitere Informationen  zur staatlichen Aufsicht wird auf die Kundeninformationen der CONCEDUS verwiesen, welche  sich im Dokumentencenter abrufen lassen. 

4. ADRESSEN, KONTAKTMÖGLICHKEITEN, KOMMUNIKATIONSSPRACHE 

Der Anleger kann sich mit Fragen zu den von CONCEDUS vermittelten Finanzinstrumenten  unmittelbar per Telefon, Fax, E-Mail oder Brief an CONCEDUS wenden. Die Sprachen, in denen  der Anleger mit CONCEDUS kommuniziert und Dokumente sowie andere Informationen von  CONCEDUS erhalten kann, sind Deutsch und Englisch. 

Die Adresse und Kontaktdaten von CONCEDUS lauten wie folgt: 

CONCEDUS GmbH 

Schlehenstr. 6 

90542 Eckental 

Telefon: +49 (9126) 179 449-0 (allgemeine Fragen) 

Telefon: + 49 (9126) 179 449-4 (Fragen zu Kapitalanlagen und Aufträgen) 

E-Mail: info@concedus.com 

Homepage: https://concedus.com 

Für telefonische Anfragen zu Aufträgen ist ausschließlich folgende Nummer zu verwenden: + 49  (9126) 179 449-4. CONCEDUS ist gesetzlich verpflichtet, die elektronische und telefonische  Kommunikation, soweit diese Kundenaufträge betrifft, aufzuzeichnen. 

Der Anleger wird über den Eingang einer ggf. erforderlichen Beschwerde schriftlich informiert.  Hat der Anleger mit CONCEDUS einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart, kann die  Information auch auf diesem Wege mitgeteilt werden, sofern die Art der Übermittlung es dem 

Anleger ermöglicht, die Information auszudrucken oder in lesbarer Form zu speichern. Bestätigungen und Bescheinigungen sind in deutscher Sprache abgefasst. Eigene Berichte  erstattet CONCEDUS in einer der genannten Sprachen nach Wunsch des Anlegers. 

5. KUNDENEINSTUFUNG 

  • a. Der Anleger wird vor Abschluss des Anlagevermittlungsvertrages von CONCEDUS grundsätzlich als „Kleinanleger“/„Privatkunde“ in Sinne des § 67 Abs. 3 WpHG klassifiziert  (eingestuft). Dies gilt unabhängig von den Kenntnissen und Erfahrungen des Anlegers von  und bei Geschäften mit Finanzinstrumenten und anderen Kapitalanlagen. 
  • b. Eine Einstufung als „Professioneller Kunde“ oder „Geeignete Gegenpartei“ ist unter  Beachtung des § 67 Abs. 2, Abs. 4 und Abs. 6 WpHG durch eine schriftliche Vereinbarung  zwischen dem Anleger und CONCEDUS möglich, wenn und soweit der Anleger dies  beantragt und gegenüber CONCEDUS die jeweiligen Voraussetzungen für eine Einstufung 
  • als „Professioneller Kunde“ oder „Geeignete Gegenpartei“ schriftlich nachweist. Eine  Rückstufung auf „Privatkunde“ ist durch schriftliche Vereinbarung zwischen dem Anleger und  CONCEDUS möglich, soweit der Anleger dies gegenüber CONCEDUS schriftlich verlangt. 
  • c. Die Klassifizierung als „Privatkunde“ führt dazu, dass der Anleger das höchste gesetzliche  Schutzniveau in Bezug auf Anlegerschutz und Transparenz im Rahmen der  Geschäftsbeziehung genießt. Eine Umqualifizierung kann nachteilige Auswirkungen für den Anleger in Bezug auf den Umfang der Prüfungspflichten von CONCEDUS gegenüber dem Anleger vor Auftragsdurchführung haben. 
  • d. Finanzinstrumente werden dem Anleger in Übereinstimmung mit der Kundenklassifizierung  und der Zielmarktbestimmung des jeweiligen Produktes vorgestellt. 

6. EMITTENTEN 

  • a. CONCEDUS stellt dem Anleger von Emittenten zur Verfügung gestellte Informationen über  Finanzinstrumente vor. 
  • b. Soweit zwischen CONCEDUS und dem Anleger nicht ausdrücklich auch die Erbringung von  Anlageberatung vereinbart ist, wird durch CONCEDUS nicht geprüft, ob und inwieweit der  Erwerb von Finanzinstrumenten für den Anleger wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese  Einschätzung trifft der Anleger unabhängig und eigenverantwortlich. Der Anleger wird  ausdrücklich auf die in den jeweiligen Angebotsunterlagen und Prospekten enthaltenen  Risikohinweise hingewiesen. Der Anleger sollte nur dann Finanzinstrumente erwerben, wenn  er die Risikohinweise vollständig gelesen und verstanden hat. 
  • c. CONCEDUS weist darauf hin, dass durch CONCEDUS keine Bonitätsprüfung der Emittenten  erfolgt und hinsichtlich der von den Emittenten zur Verfügung gestellten Informationen über  Finanzinstrumente nur eine Prüfung auf Plausibilität und Schlüssigkeit des Gesamtbildes  stattfindet. 
  • d. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der zugänglich gemachten Informationen  über die Finanzinstrumente – auch während deren Laufzeit – sind allein die Emittenten  verantwortlich. Dies gilt ungeachtet der von CONCEDUS erfolgten Plausibilitäts- und  Schlüssigkeitsprüfung gemäß dem vorstehenden Absatz c. 

7. PFLICHTEN DER ANLEGER 

  • a. Alle für die Vertragsbeziehungen wesentlichen Tatsachen und deren Änderungen hat der Anleger CONCEDUS unverzüglich mitzuteilen. Wesentliche Tatsachen sind insbesondere  die Kontaktdaten (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse) oder steuerliche Ansässigkeit  (insbesondere FATCA-Status). Der Anleger ist verpflichtet, die per E-Mail erhaltenen  Nachrichten regelmäßig zu überprüfen. 
  • b. Der Anleger ist verpflichtet, alles ihm Mögliche zu tun, um eine schnelle Bearbeitung seines Zeichnungsantrages zu gewährleisten. Hierzu zählt insbesondere die vollständige und  rechtzeitige Übermittlung von Anträgen, Beitrittserklärungen sowie der sonstigen 
  • Erklärungen, die für den Erwerb der vermittelten Finanzinstrumente erforderlich sind. 
  • c. Soweit der Anleger nach Aufforderung von CONCEDUS die für den Erwerb von  Finanzinstrumenten erforderlichen Informationen (z.B. Nachweise über  Vertretungsberechtigungen, Legal Entity Identifier für bestimmte Finanzmarktteilnehmer)  nicht oder nicht in der erforderlichen Form zur Verfügung stellt, ist CONCEDUS berechtigt,  Anträge auf den Erwerb von Finanzinstrumenten nicht an die Emittenten weiterzuleiten.  CONCEDUS wird den Anleger unverzüglich über die Nichtausführung unterrichten. 
  • d. CONCEDUS wird, sofern das Gesetz dies erfordert, von dem Anleger Informationen durch  ein gesondertes Dokument einholen, um gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen (etwa die  Angemessenheitsprüfung) in Bezug auf Finanzinstrumente oder Wertpapierdienstleistungen für den Anleger beurteilen zu können. Sofern derartige Prüfungen gesetzlich nicht (mehr)  vorgeschrieben sind, wird CONCEDUS die Anleger darüber informieren, dass keine derartige  Prüfung vorgenommen wird. Hat die Anleger mit CONCEDUS einen elektronischen  Kommunikationsweg vereinbart, kann die Information auch auf diesem Wege mitgeteilt  werden, sofern die Art der Übermittlung es dem Anleger ermöglicht, die Information  auszudrucken oder in lesbarer Form zu speichern. 
  • e. Aufträge jeder Art müssen ihren Inhalt zweifelsfrei erkennen lassen. Nicht eindeutige  Aufträge können nicht gewollte Folgen haben oder zu Verzögerungen bei der  Auftragsausführung führen. Hieraus resultierende Weiterleitungsfehler oder Verzögerungen  gehen zu Lasten des Anlegers. Änderungen, Bestätigungen, Rückrufe oder Wiederholungen  von Aufträgen müssen als solche gekennzeichnet sein. Eine Änderung oder ein Rückruf  eines Auftrages kann vom CONCEDUS nur dann berücksichtigt werden, wenn die  entsprechende Nachricht so rechtzeitig zugeht, dass die Berücksichtigung im Rahmen des  ordnungsgemäßen Arbeitsablaufes möglich ist. 

8. VERPFLICHTUNGEN IN BEZUG AUF GELDWÄSCHE 

  • a. CONCEDUS ist gesetzlich verpflichtet, jegliche Beteiligung an Geldwäscheaktivitäten oder  Terrorismusfinanzierung zu vermeiden. Zu diesem Zweck überprüft CONCEDUS in  Ausführung der geldwäscherechtlichen Sorgfaltspflichten die Identität des Anlegers sowie  dessen Geschäftsführer, Führungskräfte, Treuhänder oder wirtschaftlichen Eigentümer (falls  zutreffend). 
  • b. Der Anleger ist verpflichtet jedwede Beteiligung an Geldwäsche zu unterlassen und ist  darüber hinaus verpflichtet, alle von CONCEDUS angeforderten Informationen und  Nachweise diesbezüglich vorzulegen. Wenn CONCEDUS mit den vorgelegten Informationen  für seine geldwäscherechtliche Prüfung nicht zufrieden ist, kann CONCEDUS zusätzliche  Informationen verlangen. CONCEDUS ist nicht verpflichtet, die Anlagevermittlung (oder  sonstige Dienstleistungen) zu erbringen, solange die geldwäscherechtliche Überprüfung  nicht zur Zufriedenheit von CONCEDUS abgeschlossen ist. 
  • c. CONCEDUS hat die Pflicht, die zuständigen Behörden zu informieren, sobald verdächtige  Transaktionen festgestellt werden. Unter solchen Umständen kann CONCEDUS möglicherweise nicht in der Lage sein, die Anlagevermittlung (oder sonstige  Dienstleistungen) zu erbringen, es sei denn, es liegt eine vorherige Genehmigung der  zuständigen Behörden vor. CONCEDUS kann auch verpflichtet sein, den Behörden die  Kundendaten zu übermitteln. 
  • d. CONCEDUS akzeptiert keine Barzahlungen von Anlegern oder von Dritten, die von Anlegern benannt wurden. 

9. HAFTUNG 

  • a. CONCEDUS haftet dem Anleger unbeschränkt für die Verletzung von Leben, Leib oder  Gesundheit und für Schäden aus der vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung ihrer  vertraglichen Pflichten aus dem Anlagevermittlungsvertrag sowie bei Ansprüchen aus dem  Produkthaftungsgesetz. 
  • b. Darüber hinaus haftet CONCEDUS bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung von  vertragswesentlichen Pflichten, also der Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die  ordnungsgemäße Durchführung des Anlagevermittlungsvertrag überhaupt erst ermöglichen  und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf („Kardinalpflicht“).  Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung einer Kardinalpflicht ist die Haftung von CONCEDUS auf solche typischen Schäden und/oder einen solchen typischen Schadensumfang begrenzt,  die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhersehbar waren. 
  • c. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch im Falle des Verschuldens eines  Erfüllungsgehilfen von CONCEDUS sowie für die persönliche Haftung der Mitarbeiter,  Vertreter und Organe von CONCEDUS. 
  • d. Für die Wirksamkeit der erworbenen Finanzinstrumente sowie für den wirtschaftlichen Erfolg,  den Ausfall von Zahlungen und das Risiko der Insolvenz der Emittenten haftet CONCEDUS nicht. 
  • e. Für die in den Unterlagen der Emittenten gemachten Angaben und Informationen,  insbesondere über Finanzinstrumente, übernimmt CONCEDUS keinerlei Gewähr (siehe  hierzu auch Ziff. 6). 
  • f. Ist ein Auftrag vom Inhalt her so beschaffen, dass CONCEDUS typischerweise einen Dritten  mit der weiteren Ausführung betraut, so erfüllt CONCEDUS den Auftrag, indem sie ihn im  eigenen Namen an den Dritten weiterleitet (Weitergabe des Auftrags an einen Dritten). In  solchen Fällen beschränkt sich die Haftung von CONCEDUS auf die sorgfältige Auswahl und  Instruktion des Dritten. 
  • g. Unbeschadet der vorstehenden Haftungsregelungen ist CONCEDUS nicht für  Dienstleistungen Dritter verantwortlich. CONCEDUS haftet nicht für Schäden oder Kosten  und übernimmt auch keine sonstige Haftung im Fall einer Blockchain-Netzwerk Abschaltung  (Downtime), Unterbrechung, Verzögerung oder eines Blockchain-Netzwerk Systemausfalls,  Fehlers, oder anderer Umstände, die dazu führen, dass der Zugriff auf die Kryptowerte des Anlegers nicht möglich ist. 
  • h. Für den Fall, dass der Anleger durch eigenes schuldhaftes Verhalten zur Entstehung eines Schadens beigetragen hat, bestimmt sich nach den Grundsätzen des Mitverschuldens, in  welchem Umfang CONCEDUS und der Anleger den Schaden zu tragen haben. 

10. AUFZEICHNUNG VON TELEFONGESPRÄCHEN / ZUWENDUNGEN 

  • a. CONCEDUS ist verpflichtet, Telefongespräche und elektronische Kommunikation (z.B. E Mail, Chat, Videotelefonie, Messenger-Dienst) im Zusammenhang mit der  Anbahnung/Annahme, Übermittlung und Ausführung von Aufträgen des Anlegers auf Ton oder Datenträgern aufzuzeichnen und aufzubewahren. Dies gilt unabhängig davon, ob diese  mit dienstlichen oder mit privaten Telefonen der Mitarbeiter geführt werden. Eine Kopie der  Aufzeichnungen über diese Gespräche und Kommunikation mit dem Anleger wird über einen  Zeitraum von fünf Jahren – sofern seitens der Bundesanstalt für  Finanzdienstleistungsaufsicht gewünscht – über einen Zeitraum von sieben Jahren zur  Verfügung stehen. 
  • b. Vor Beginn der Aufzeichnung von Telefongesprächen hat CONCEDUS den Anleger über die  Zwecke der Aufzeichnung zu informieren und um die Abgabe seiner Einwilligung zu bitten,  es sei denn, der Anleger hat bereits eine generelle vorherige Zustimmung (Einwilligung) zur  Aufzeichnung von Telefongesprächen erteilt. Die Aufzeichnungen können zu  Beweiszwecken in etwaigen Rechtsstreitigkeiten verwendet werden. 
  • c. Im Falle des Erwerbs von Finanzinstrumenten erhält CONCEDUS von dem jeweiligen  Emittenten eine Provision. Die genaue Höhe der Provision wird CONCEDUS dem Anleger mitteilen, sobald diese feststeht. CONCEDUS nutzt diese Provisionen dazu, die Qualität der  Dienstleistungen zu Gunsten der Anleger zu verbessern. Für die Anleger ist die Vermittlung  der Zeichnung von Finanzinstrumenten durch CONCEDUS kostenfrei. 

11. INTERESSENKONFIKT 

  • a. Bei einem Wertpapierinstitut, das für Anleger mehrere Wertpapierdienstleistungen  erbringt und/oder teilweise auch Finanzinstrumente (mit)konzipiert, die das Wertpapierinstitut  vertreibt, lassen sich Interessenkonflikte nicht immer ausschließen. CONCEDUS hat deshalb  in schriftlicher Form, seiner Größe und Organisation sowie der Art, des Umfangs und der  Komplexität entsprechende Grundsätze für den Umfang mit Interessenkonflikten festgelegt  und wird diese dauerhaft umsetzen. Die Grundsätze berücksichtigen u.a. auch, dass  CONCEDUS für Marktteilnehmer, mit denen es nicht verbunden ist, Dienstleistungen in Form  der Haftungsübernahme für Vertraglich Gebundene Vermittler erbringt, die auch (Mit- )Konzeptionär (Produktgeber) von Produkten sind, die CONCEDUS vertreibt. Auch werden  für CONCEDUS Vertraglich Gebundene Vermittler tätig, die mittelbar (über einen  Anteilseigner) mit CONCEDUS verbunden sind. 
  • b. Die getroffenen organisatorischen und administrativen Vorkehrungen zur Verhinderung oder  der Bewältigung von Interessenkonflikten sind ausreichend, um mit hinreichender Sicherheit  zu gewährleisten, dass die Interessen der Anleger nicht geschädigt werden.
  • c. Interessenkonflikte können sich ergeben zwischen CONCEDUS, der Geschäftsleitung, den  Mitarbeitern und den Anlegern oder zwischen den Anlegern. Interessenkonflikte können sich  insbesondere ergeben: 
    • Bei Erhalt oder Gewähr von Zuwendungen von Dritten oder an Dritte im Zusammenhang mit  Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen für Anleger (beispielsweise  Abschluss/Bestandsprovisionen/geldwerte Vorteile); 
    • Bei Überzeichnungen von, von CONCEDUS vermittelten, Finanzinstrumenten; • Durch erfolgsbezogene Vergütung von Mitarbeitern und Vertraglich Gebundenen Vermittlern; 
    • Bei Gewähr von Zuwendungen an die Mitarbeiter und Vertraglich Gebundenen Vermittler des  Wertpapierinstitutes, 
    • Aus vertraglichen Beziehungen des Institutes mit Emittenten/Konzepteuren von  Finanzinstrumenten, etwa bei der Mitwirkung an Emissionen, bei Kooperationen. 
  • d. Um zu vermeiden, dass sachfremde Interessen die Dienstleistungen von CONCEDUS  beeinflussen, hat CONCEDUS seine Mitarbeiter zur Einhaltung hoher Standards verpflichtet.  CONCEDUS erwartet von seinen Mitarbeitern jederzeit Sorgfalt und Redlichkeit, rechtmäßiges  und professionelles Handeln sowie die Beachtung des Marktstandards und insbesondere  durchgehende Beachtung der Anlegerinteressen. 
  • e. CONCEDUS betreibt keine Eigengeschäfte in den vermittelten oder beratenen  Finanzinstrumenten. Den Mitarbeitern sind derartige Geschäfte nur unter hohen Auflagen  gestattet, wobei für deren Durchführung die vorherige Zustimmung von CONCEDUS erforderlich ist. 
  • f. Interessenkonflikte zwischen den Anlegern bei der Zuteilung von Ausführungen werden,  soweit möglich, durch die Bildung von Durchschnittspreisen durch das Ausführungsinstitut und  im Übrigen durch Rotation gelöst. Die Anleger sind mit der Zusammenfassung ihrer Aufträge  zur Vermeidung von Interessenkollisionen einverstanden. Diese Zusammenfassung kann  allerdings für einen einzelnen Auftrag nachteilig sein. Allen Anlegern – mit Ausnahme der  geeigneten Gegenpartei – werden unverzüglich über alle wesentlichen Probleme bei der  Auftragsausführung von CONCEDUS schriftlich informiert. Hat der Anleger mit CONCEDUS  einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart, kann die Mitteilung auch auf diesem  Wege erfolgen, sofern die Art der Übermittlung es dem Anleger ermöglicht, die Änderungen  auszudrucken oder in lesbarer Form zu speichern. 
  • g. Es bestehen Interessenkonflikte zwischen den Interessen des Anlegers und dem  Provisionsinteresse von CONCEDUS und seinen Mitarbeitern. CONCEDUS hat wegen der  Vergütungsstruktur ein Interesse, dass möglichst viele Geschäfte getätigt werden und dass  die Anleger Anlagen tätigen, bei denen CONCEDUS möglichst hohe Vergütungen erhält. 
  • h. Die Interessenkonflikte werden durch interne Kontrolle und gegebenenfalls durch  Beschränkungen von Empfehlungen sowie durch Berücksichtigung des Handelsvolumens  bzw. der Handelsfrequenz gemindert. Bei CONCEDUS ist unter der direkten Verantwortung 
  • der Geschäftsleitung ein unabhängiger Compliance-Beauftragter tätig, dem die Identifikation,  die Vermeidung und das Management von Interessenkonflikten obliegen. CONCEDUS hat  Grundsätze für den Umgang mit Interessenskonflikten aufgestellt. Diese organisatorischen  Maßnahmen werden regelmäßig überwacht und ggf. angepasst. Im Einzelnen werden unter  anderem folgende Maßnahmen von CONCEDUS ergriffen: 
    • Regelungen zur Sicherstellung, dass die gesetzlichen Vorgaben über die Annahme und  Gewährung von Zuwendungen sowie deren Offenlegung beachtet werden; 
    • Sicherstellung des uneingeschränkten Vorrangs von Anlegeraufträgen vor Aufträgen von  Mitarbeitern; 
    • Schulungen der Mitarbeiter; 
    • Schaffung von Vertraulichkeitsbereichen (sog. Chinese Walls) durch Errichtung von  Informationsbarrieren; 
    • Beachtung der Ausführungsgrundsätze einschließlich deren regelmäßiger Überprüfung. 
  • Auf Wunsch des Anlegers werden weitere Einzelheiten zu diesen Grundsätzen zur Verfügung  gestellt. 

12. BERICHTERSTATTUNG 

  • a. CONCEDUS stellt dem Anleger Ausführungsbestätigungen zur Verfügung. Die  Ausführungsbestätigung enthält unter anderem, aber nicht ausschließlich, Angaben zum  Zeichnungstag und –zeitpunkt, Art des Auftrages, Menge und Stückpreis bzw. bei  tranchenweiser Ausführung den Preis für die einzelnen Tranchen oder den  Durchschnittspreis sowie das Gesamtentgelt der in Rechnung gestellten Provisionen und  Auflagen. 
  • b. Einwendungen gegen Abrechnungen, Berichte und Aufstellungen sind innerhalb von zwei  Monaten je nach gewähltem Kommunikationsweg, nach Zugriffsmöglichkeit bzw. nach  Zugang gegenüber der CONCEDUS entsprechend elektronisch bzw. postalisch geltend zu  machen, sonst gelten die Abrechnungen, Berichte und Aufstellungen als genehmigt. Zur  Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Einwendungen. Auf diese Folge wird  CONCEDUS bei der Bekanntgabe der Abrechnungen, Berichte und Aufstellungen besonders  hinweisen. 

13. ENTGELTE, ZUWENDUNGEN UND AUSLAGEN (PROVISIONSBASIERTER UND  ENTGELTLICHER DIENSTLEISTUNGEN) 

  • a. Im Privatkundengeschäft werden dem Anleger Entgelte für die Leistungen von CONCEDUS  nicht gesondert in Rechnung gestellt, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen  wurde.
  • b. Der Anleger und CONCEDUS sind sich darüber einig, dass CONCEDUS bei der Erbringung  der Anlagevermittlung Zuwendungen in Form von monetären Vorteilen (z.B. Provisionen,  Gebühren oder sonstige Geldleistungen) oder auch nichtmonetären Vorteilen erhält, damit  die Qualität der für den Anleger erbrachten Anlagevermittlung und sonstige Dienstleistungen  verbessert werden können. Diese Zuwendungen werden CONCEDUS im Zusammenhang  mit der Abwicklung von Aufträgen, mit Verträgen über die Anschaffung und Veräußerung von  Finanzinstrumenten aufgrund von Verträgen mit Banken, Depotstellen,  Kapitalverwaltungsgesellschaften und/oder den Emittenten oder deren Vertriebsstellen von  diesen für die Vermittlung der jeweiligen Verträge gewährt. Durch Inanspruchnahme der  Leistung durch den Anleger sind CONCEDUS und der Anleger sich darüber einig, dass die  jeweils dem Anleger vor Erbringung der Leistung offengelegten Zuwendungen der  ordnungsgemäßen Erbringung der Dienstleistung im bestmöglichen Interesse dem Anleger  nicht entgegen stehen. 
  • c. Wenn und soweit der Anleger aufgrund der in dieser Ziffer genannten Vereinbarungen gegen  CONCEDUS ein Anspruch auf Herausgabe des Erlangten gem. § 667 oder gem. §§ 675,  667 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zukommt, tritt der Anleger diesen Anspruch an  CONCEDUS ab, welche hiermit die Abtretung annimmt. 
  • d. Einzelheiten zu den erhaltenen und gewährten Zuwendungen werden dem Anleger vor  Erbringung der Dienstleistungen bereitgestellt. Im Übrigen erfolgt eine zusätzliche  Einzelaufstellung auf berechtigtes Verlangen des Anlegers. 
  • e. Außerhalb des Privatkundengeschäfts bestimmt CONCEDUS, wenn keine andere  Vereinbarung getroffen ist, die Höhe von Entgelten nach billigem Ermessen (§ 315 BGB). 

14. DATENSCHUTZ, GEHEIMHALTUNG 

  • a. Die im Rahmen der Vorstellung und Zeichnung von Finanzinstrumenten erfolgte  Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter strikter Wahrung der  datenschutzrechtlichen Vorschriften. Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten dient der Erfüllung der vereinbarten Dienstleistungen. Nähere Informationen hierzu finden sich in  den Datenschutzhinweisen, abrufbar unter https://concedus.com/datenschutz. 
  • b. Der Anleger hat die Inhalte der erworbenen Finanzinstrumente vertraulich zu behandeln.  Informationen über Emittenten sind nur für die mit der Vorstellung und Zeichnung von  Finanzinstrumenten verfolgten und in diesen AGB genannten Ziele zu nutzen. 
  • c. CONCEDUS ist zur Verschwiegenheit über alle kundenbezogenen Tatsachen und  Wertungen verpflichtet, von denen CONCEDUS Kenntnis erlangt. Informationen über den Anleger darf CONCEDUS nur weitergeben, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten  oder der Anleger eingewilligt hat. 

15. STREITSCHLICHTUNG

CONCEDUS ist keiner freiwilligen (privaten) Schlichtungsstelle zur alternativen Streitbeilegung  angeschlossen. Für Streitigkeiten zwischen CONCEDUS und Anlegern in Zusammenhang mit  Finanzdienstleistungen ist grundsätzlich die Schlichtungsstelle der Bundesanstalt für  Finanzdienstleistungsaufsicht (Referat ZR 3 Graurheindorfer Straße 108, D-53117 Bonn, Fon:  0228 / 4108-0; Fax: 0228 / 4108-62299 E-Mail: schlichtungsstelle@bafin.de) zuständig. Weitere  Informationen:  

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenStreitschlichtung/StreitschlichtungBaFin/Str eitschlichtungBaFin_node.html 

Bei Streitigkeiten CONCEDUS und eines Anlegers im Zusammenhang mit u.a. Fernabsatz von  Finanzdienstleistungen, ist die Schlichtungsstelle bei der Deutschen Bundesbank zuständig.  Weitere Informationen: https://www.bundesbank.de/de/service/schlichtungsstelle/-/organisation und-zustaendigkeit-613610 

Im Übrigen beim Online-Einkauf: Europäische Online-Streitbeilegungsplattform. Weitere  Information: http://ec.europa.eu/consumers/odr/  

16. SCHLUSSBESTIMMUNGEN 

  • a. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Anleger spätestens zwei Monate  vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform angeboten. Hat der  Anleger mit CONCEDUS im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen  Kommunikationsweg vereinbart, können die Änderungen auch auf diesem Wege angeboten  werden. Der Anleger kann den Änderungen vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres  Wirksamwerdens entweder zustimmen oder sie ablehnen.  
  • Für Änderungen dieser Geschäftsbedingungen, die auf  
    • der Umsetzung gesetzlicher Änderungen, auf denen die Bestimmungen dieses Vertrags  beruhen, 
    • unmittelbar diesen Vertrag betreffende Änderungen der Rechtsprechung, der  Aufsichtspraxis der zuständigen Aufsichtsbehörden/der BaFin; 
    • der Unwirksamkeit einer Klausel, die nicht durch dispositives Gesetzesrecht geschlossen  werden kann, oder 
    • rein sprachlichen Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen; beruhen, gilt die Zustimmung des Anlegers erteilt, wenn er seine Ablehnung nicht vor dem  vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen angezeigt hat. Dies gilt  nicht für die Änderung von Hauptleistungen (z.B. Entgelte). 
    • Auf diese Genehmigungswirkung wird ihn CONCEDUS in dem Angebot besonders  hinweisen. Werden dem Anleger Änderungen angeboten, kann er den Vertrag vor dem  vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos und  kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht wird ihn CONCEDUS in dem Angebot  besonders hinweisen.
  • b. Diese AGB und das Rechtsverhältnis zwischen CONCEDUS und dem Anleger unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.  
  • c. Sofern es sich bei dem Anleger um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen  Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle  Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Anleger und CONCEDUS der Sitz  von CONCEDUS. 
  • d. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser AGB als ungültig oder undurchführbar erweisen, so wird dadurch die Gültigkeit der AGB im Übrigen nicht berührt. In einem solchen Fall sind  die Parteien verpflichtet, die ungültige oder undurchführbare Bestimmung durch diejenige  gesetzlich zulässige Bestimmung zu ersetzen, die den Zweck der ungültigen oder  undurchführbaren Bestimmung, insbesondere das, was die Parteien gewollt haben, mit der  weitestgehend möglichen Annäherung erreicht. Entsprechendes gilt, wenn sich bei  Durchführung der AGB eine ergänzungsbedürftige Lücke ergeben sollte. 

1 Alternative Investmentfonds. 

2 Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren.

Ende der Allgemeinen Vertragsbedingungen